Vorbereitungen auf die SM laufen auf Hochtouren

Am letzten Donnerstag durfte das Herren 1 ihr Spiel gegen Frauenfeld auswärts bestreiten. Die Ausgangslage für das Spiel war klar: das Heimteam war zu diesem Zeitpunkt Leader und für den VBC wären Punkte ein Bonus. Doch im Hinspiel hatte man gezeigt, dass man die Thurgauer auch schlagen kann. Dort gab es nämlich ein sattes 3:0 fürs Herren 1.
Zu sagen, dass das Team von Manu den Start in den 1. Satz verschlafen hätte, wäre reichlich untertrieben. Man lag nach 15 gespielten Punkten mit 9 zurück (Punktestand kann selbst ausgerechnet werden) und dieser Abstand konnte dann von den Gastgebern locker zum 16 :25 ins Ziel gespielt werden. Der zweite Satz bot ein ähnliches Bild wie der erste Satz, nur rannte man dieses Mal nur 2-3 Punkte nach, die man schon zu Beginn liegengelassen hatte. Der Satz ging somit mit 25:22 nochmals an Frauenfeld.
Was gibt es schöneres an einem 5-Sätze-Auswärtsspiel unter der Woche? Rein gar nichts! Mit dieser Motivation nahm das Herren 1 den dritten Satz in Angriff. Dank auch einem Gegner, der nun nicht mehr alles zurückbrachte, sondern sich auch mal einen Fehler erlaubte, kam der VBC zu einer 10:6-Führung. Dann schlug allerdings das Schicksal zu: Ein Ball, der zu nahe ans Netz gespielt wurde resultierte in einem Zusammenprall. Man kann das Einsteigen als englische Härte werten. Unter Experten ist ein solches Einsteigen als «schottisch-halbhoch» bekannt. Hier wird Niemandem einen Vorwurf gemacht – war keine Absicht, Unfälle passieren. Leidtragender des Zusammenpralls war Schelki der vor allem in diesem dritten Satz eine herausragende Leistung gezeigt hat. Doch leider liess sein geliebter rechter Fuss keinen weiteren Einsatz zu und er musste ausgewechselt werden. Aber Pippo ersetzte Schelki nahtlos und man konnte die nun etwas hitzige Partie auf hohem Niveau fortsetzten. Mit einem 25:21 konnte der VBC auf 2:1 in den Sätzen verkürzen.
Leider gelang es dann nicht ganz den Schwung in den vierten Satz mitzunehmen. Man rannte wieder einmal den ganzen Satz einem Rückstand hinterher, der zwischendurch sogar auf 8 Punkte anschwoll. Das man so ein Spiel nur schwierig gewinnen kann, ist wohl klar. Zum Schluss hiess es 25:19 zu Gunsten des Leaders.
Von dem geht allerdings die Welt nicht unter und man darf/muss im Heimspiel diesen Donnerstag (31.01.2019, 20:30, BBZ) auf die Siegerstrasse zurückfinden.

Am Sonntag spielte das Damen 3 des VBC‘s gegen die ihnen bekannten Gegner Vivax 4.
Der erste Satz war noch ein wenig hektisch, dennoch konnte die VBC Mannschaft mit dem Punktestand 25:19 den Satz beenden. Den zweiten Satz konnten die Damen ebefalls mit einem Unterschied von 13 Punkten für sich entscheiden.
Im dritten Satz liesen sie nichts anbrennen und gewannen mit einem Punktestand von 25:8 und beendeten den Match 3:0.
Das Damen 3 zeigte eine starke Leistung und ist motivierter die Rückrunde zu ihren Gunsten zu meistern. Vielen Dank an die Fans, welche am Sonntag für das Team in der Halle standen!

Der Juniorenspielnachmittag begann mit dem Spiel der, in reduzierter Form antretenden, Junioren U19 gegen die jungen Winterthurer. Im Anbetracht der Schweizermeisterschaft in wenigen Wochen wurde das Spiel als Test für unterschiedliche Variationen in Anspruch genommen. Dies hatt zur Folge, dass einige spielerische und taktische Abläufe nicht reibungslos verliefen und die Sicherheit der Mannschaft schon mal ausgeprägter war. Spieltechnisch kam dem Team zu Gunsten , dass die Winterthur ein solides und starkes Spiel boten und die Schaffhauser somit ständig unter Druck gesetzt waren. Den Zuschauern wurde ein spannendes Spiel gezeigt, welches am Schluss 3:2 zugunsten der Winterthurer ging. Die im Spiel klar gewordenen Defizite werden nun im Training ausgemerzt und eine neue Variation wird auch beim nächsten Spiel praktiziert, um somit die möglichst stärkste Konstellation für die SM aufzubieten.

Im Anschluss fand das Spiel der Junioren U23 auch gegen Winterthur statt. In ebenfalls reduzierter Zusammensetzung wurden hier ebenfalls neue Aspekte ausprobiert und Spielern mit weniger Erfahrung praktische Einsätze ermöglicht. Grundsätzlich zeigte sich phasenweise ein starkes Spiel. Dies war aber zu wenig konstant um den Druck auf den Gegner längerfristig zu halten. Ersichtliches Manko schien das Side-Out, als auch die fehlende Angriffseffizienz über einige Positionen, zu sein. Dieser Defizit konnte der Gegner gekonnt nutzen und ihr Spiel entsprechend darauf einstellen. Resultat: erste Niederlage für die Schaffhauser mit einem 1:3. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf die Stimmung der Mannschaft, da im Kontext betrachtet eine gute Leistung gegen ein starkes Team gezeigt wurde. Gleichzeitig kristallisieren sich die effektivsten Varianten und Aufstellungen für die kommende Schweizermeisterschaft in Basel heraus.

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