Zwei Mittelfeldduelle des Damen 1 am Wochenende

Das Damen 1 vom VBC Schaffhausen hatte es am vergangenen Wochenende gleich mit zwei Gegnern aus dem nahen Umfeld der Tabelle zu tun. Zwei Siege wären also ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gewesen. Am Samstag hiess der Gegner KJS Schaffhausen. Das Heimteam erwischte einen Start nach Wunsch und ging gleich mit mehreren Punkten in Führung. Dank einer konzentrierten Leistung konnte dieser Vorsprung bis zum Satzende gehalten werden. Die Reaktion von KJS erfolgte im zweiten Satz. Mit einem kämpferischen Spiel konnten sie diesen mit 19:25 für sich entscheiden. Dank einer guten Teamleistung gewannen die Spielerinnen vom VBC die letzten beiden Sätze wieder mit 25:16.

Am Sonntag erwarteten die Schaffhauserinnen VBR Rickenbach zu Hause. Ebenfalls ein direkter Konkurrent in der Tabelle. Nach dem das Heimteam im ersten Satz über weite Strecken in Führung lag, konnten die Gegnerinnen in der Schlussphase nochmals aufholen. Nach mehreren vergebenen Matchbällen für den VBC Schaffhausen gelang Rickenbach mit 30:32 der Sieg im ersten Satz. Auch den 2. und 3. Satz konnte das Auswärtsteam dank einer soliden Abwehrleistung für sich entscheiden. Trotz einigen gelungenen Angriffen mussten sich die Schaffhauserinnen im 2. Satz mit 24:26 und im 3. Satz mit 21:25 geschlagen geben.

Nur gerade 6 Ballpunkte mehr verzeichnete das Damen 2 als ihr Gegner VC Smash Winterthur 4 nach dem spannenden 5 Sätzer, welcher erfreulicherweise gewonnen werden konnte gegen unseren grössten Ligakonkurrenten. Nach einem guten ersten Satz konnten sie nicht ihr bestes Volleyball abrufen und mussten die beiden nächsten Sätze abgegeben, jedoch kämpften sie sich nochmals zurück und konnten schlussendlich als verdiente Sieger vom Platz gehen. Sie haben nun die Hälfte aller Spiele bestritten und alle Spiele gewinnen können. Positiv schauen wir daher ins Jahr 2019 und werden alles geben, um am Schluss den Aufstieg in die 4. Liga schaffen zu können.

Nach einer rekordverdächtigen Anzahl individueller Anreisen nach Amriswil wurde das Herren 1 erstmal von Amriswiler Hooligans angegriffen. Das Duo attackierte, bewaffnet mit Schneebällen, die unschuldig vor der Halle wartenden Spieler. Fast jeder wurde getroffen und in verheerenden Fällen sogar am Kopf. Doch glücklicherweise überstanden es alle ohne grössere Verletzungen. Der Verein möchte an dieser Stelle noch nicht ein rechtliches Vorgehen gegen die Hooligans bestätigen aber trotzdem zum Schutze der Mitmenschen vor diesen warnen: Nehmt euch in Acht, wenn ihr in Amriswil auf ein Mädchen (ca. 9 Jahre) und einen Jungen (ca. 7 Jahre) trifft. Bewaffnet sind sie vorzugsweise mit Schneebällen.

Nachdem die notdürftig verarzteten Spieler des Herren 1 sich vom Winterfrost befreit hatten konnte das Spiel beginnen. Der VBC bewies im ersten Satz eine neue Strategie: Solide anfangen und dann stetig Nachlassen. In Punkten gerechnet heisst, dass ein 11:8 Vorsprung in ein 21:23 verspielt wurde. Doch zum Glück zeigte die junge Amriswiler Mannschaft Nerven und half den Gästen zum ersten Satz – 25:23. Der zweite Satz bot viele umkämpfte Punkte und gelungene Verteidigungsaktionen auf beiden Seiten. Doch fast immer konnte das Herren 1 diese langen Ballwechsel für sich entscheiden. Zum Glück muss man sagen, denn der im Schnitt älteren Gästemannschaft war dieser Abnützungskampf klar anzusehen. Zum Schluss setzte man sich jedoch klar ab und gewann den zweiten Durchgang mit 25:17. Für den dritten Satz rotierte die stellvertretende Trainerin Lucie die Mannschaft ein wenig durch. Die Ballwechsel wurden (zum Glück für die langsam müden Routiniers) wieder kürzer aber der Kampfgeist des Gegners war noch nicht gebrochen. Bis zum Stand von 15:15 war alles offen aber dann konnte der Schlussspurt eingeläutet und das Spiel mit 25:20 gewonnen werden.

Jetzt steht Weihnachten vor der Tür und man die Mannschaft geniesst eine kurze volleyballfreie Zeit. Diese werden die Spieler mit ihren Liebsten bei Speis und Trank verbringen aber am 3. Januar heisst es antreten zum ersten Training. Coach Manu hat für diese erste Einheit auch schon einen Sparringspartner organisiert: Die Waage.

 

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